HMWVL, 28.08.2008
Wirtschaftsstaatssekretär Klaus-Peter Güttler eröffnet Fachtagung NanoSurface 2008 in Gießen – Zusammentreffen von Experten aus Forschung und Produktion
Wirtschaftsstaatssekretär Klaus-Peter Güttler hat am Donnerstag in Gießen die Fachtagung NanoSurface 2008 eröffnet. Die rund 80 Teilnehmer beschäftigten sich in diesem Jahr mit den Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten biochemisch und chemisch aktiver Oberflächen.
In seiner Begrüßung betonte Güttler, wie wichtig es sei, Forschung und Produktion zusammenzubringen. Den Deutschen werfe man oft vor, zu langsam bei der Markteinführung von Produkten zu sein, zu lange zu brauchen, um Ergebnisse der Spitzenforschung in marktfähige Produkte umzusetzen. "Gerade deshalb sind Veranstaltungen wie diese von enormer Bedeutung. Denn sie bringen Techniker und Ingenieure, die als Fach- und Führungskräfte in Entwicklung und Produktion tätig sind, mit den Spitzenkräften aus der Forschung zusammen. Nur durch die enge Kooperation kann es gelingen, die Umsetzung der Spitzenforschung in marktfähige Produkte zu beschleunigen", so der Staatssekretär.
Ein Hauptanliegen seines Hauses sei es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen dabei zu helfen, Produkt- und Verfahrensinnovationen zu realisieren. Dies gelänge besonders gut, wenn man über erfolgreiche Beispiele berichten könne. "Die erfolgreichen Beispiele aus hessischen Unternehmen, die heute auf der Tagung gezeigt werden, bestätigen wieder unsere Position als führender Nanotechnologiestandort in Europa", bemerkte Güttler.
Hintergrundinformationen:
Die NanoSurface wird von der IHK-Innovationsberatung Hessen, der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem TechnologieTransferNetzwerk Hessen (TTN) veranstaltet und von der Aktionslinie Hessen-Nanotech des Hessischen Wirtschaftsministeriums unterstützt. Die dritte Tagung "NanoSurface" (zuvor 2005 und 2007) beleuchtet den Stand der Entwicklung und die Anwendung chemisch bzw. biochemisch aktiver Oberflächen in besonders aktuellen Bereichen. Hierfür bringt sie Fachleute aus Hochschulen, Instituten und Unternehmen zusammen. Die begleitende Ausstellung bietet Gelegenheit für Kontaktgespräche und Austausch.
Oberflächen stellen seit langem ein zentrales Arbeitsgebiet der Materialwissenschaften dar. Sie dienen als natürliche Schnittstelle eines Materials mit seiner Umwelt. Darüber hinaus erfüllen sie vielfältige Funktionen: vom passiven Schutz vor korrosivem Angriff bis hin zu aktiven oder schaltbaren Effekten (z. B. photoaktive Oberflächen). Oberflächen mit chemischer oder biochemischer Funktion werden heute in verschiedenen Bereichen eingesetzt: Die heterogene Katalyse lebt von reaktiven Oberflächen, in der Biosensorik werden biologisch/biochemisch veränderte Oberflächen genutzt. Künstliche Implantate müssen biochemisch modifiziert werden, um die körpereigenen Wachstumsprozesse zu unterstützen. "Intelligente" Oberflächen ermöglichen damit völlig neue Einsatzmöglichkeiten für bestehende Materialien und die Schaffung neuer Materialien.
In seiner Begrüßung betonte Güttler, wie wichtig es sei, Forschung und Produktion zusammenzubringen. Den Deutschen werfe man oft vor, zu langsam bei der Markteinführung von Produkten zu sein, zu lange zu brauchen, um Ergebnisse der Spitzenforschung in marktfähige Produkte umzusetzen. "Gerade deshalb sind Veranstaltungen wie diese von enormer Bedeutung. Denn sie bringen Techniker und Ingenieure, die als Fach- und Führungskräfte in Entwicklung und Produktion tätig sind, mit den Spitzenkräften aus der Forschung zusammen. Nur durch die enge Kooperation kann es gelingen, die Umsetzung der Spitzenforschung in marktfähige Produkte zu beschleunigen", so der Staatssekretär.
Ein Hauptanliegen seines Hauses sei es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen dabei zu helfen, Produkt- und Verfahrensinnovationen zu realisieren. Dies gelänge besonders gut, wenn man über erfolgreiche Beispiele berichten könne. "Die erfolgreichen Beispiele aus hessischen Unternehmen, die heute auf der Tagung gezeigt werden, bestätigen wieder unsere Position als führender Nanotechnologiestandort in Europa", bemerkte Güttler.
Hintergrundinformationen:
Die NanoSurface wird von der IHK-Innovationsberatung Hessen, der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem TechnologieTransferNetzwerk Hessen (TTN) veranstaltet und von der Aktionslinie Hessen-Nanotech des Hessischen Wirtschaftsministeriums unterstützt. Die dritte Tagung "NanoSurface" (zuvor 2005 und 2007) beleuchtet den Stand der Entwicklung und die Anwendung chemisch bzw. biochemisch aktiver Oberflächen in besonders aktuellen Bereichen. Hierfür bringt sie Fachleute aus Hochschulen, Instituten und Unternehmen zusammen. Die begleitende Ausstellung bietet Gelegenheit für Kontaktgespräche und Austausch.
Oberflächen stellen seit langem ein zentrales Arbeitsgebiet der Materialwissenschaften dar. Sie dienen als natürliche Schnittstelle eines Materials mit seiner Umwelt. Darüber hinaus erfüllen sie vielfältige Funktionen: vom passiven Schutz vor korrosivem Angriff bis hin zu aktiven oder schaltbaren Effekten (z. B. photoaktive Oberflächen). Oberflächen mit chemischer oder biochemischer Funktion werden heute in verschiedenen Bereichen eingesetzt: Die heterogene Katalyse lebt von reaktiven Oberflächen, in der Biosensorik werden biologisch/biochemisch veränderte Oberflächen genutzt. Künstliche Implantate müssen biochemisch modifiziert werden, um die körpereigenen Wachstumsprozesse zu unterstützen. "Intelligente" Oberflächen ermöglichen damit völlig neue Einsatzmöglichkeiten für bestehende Materialien und die Schaffung neuer Materialien.
Pressemeldung vom 28.08.2008
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL),
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