HMWVL, 17.06.2008
Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel: Hessen führend in der Nanoenergietechnik / Erste umfassende Broschüre zum Einsatz der Nanotechnologien im Energiesektor vorgestellt
Neue Nano- und Materialtechnologien können bei der Einsparung oder der effizienteren Gewinnung von Energie und damit beim Klimaschutz neue Wege eröffnen. Darauf wies Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel anlässlich des 1. Frankfurter Nano-Dialogs hin, der am Dienstag in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt stattfand. In der von der Unternehmensvereinigung ForumNano veranstalteten Tagung stellte Rhiel die erste umfassende Broschüre zum Einsatz der Nanotechnologien im Energiesektor vor.
Anhand konkreter Beispiele aus Hessen werde die erfolgreiche wirtschaftliche Umsetzung von Nano- und Materialforschung in innovativen Energietechnologien aufgezeigt, so der Minister. Das Spektrum reiche von leistungsfähigen Akkus, die Elektroautos erst attraktiv machen, Wasserstoff-Speichermaterialien oder Werkstoffen für Brennstoffzellen, stabileren Materialien für Windkraftanlagen, wärmedämmenden Baustoffen, Verbesserungen bei Solaranlagen oder Beleuchtungen bis hin zu Beschichtungen für Turbinen oder Motoren, die zu besseren Wirkungsgraden führen.
"Bezahlbare Energie und der Schutz des Klimas gehören zu den herausragenden Themen unserer Zeit", betonte Rhiel. "In kaum einem anderen Bereich werden so dringend bahnbrechende Innovationen benötigt. Häufig sind es Nano- und Materialtechnologien, die entscheidend dazu beitragen, bestehende Systeme zu verbessern und neue Lösungen zu entwickeln. Dies gilt insbesondere für die Vermeidung von Treibhausgasen bei Gewinnung, Speicherung, Transport und Nutzung von Energie. Die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch insbesondere in der Energieversorgung ist deshalb eine der bedeutendsten globalen Herausforderungen, der sich die Menschheit stellen muss. Dies kann nur durch eine dramatische Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Reduzierung des Konsums ressourcenintensiver Güter gelingen. Obwohl Deutschland und Europa nur begrenzte Einflussmöglichkeiten auf die globalen CO2-Emissionen haben, können wir aufgrund unserer Wirtschaftsstruktur, insbesondere als Exportweltmeister im Maschinenbau, der Motor für eine solche nachhaltige Innovationsstrategie sein."
Hessen und Deutschland seien weltweit auf dem Gebiet der Nanotechnologien und Energietechniken, insbesondere auch auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, führend, stellte der Minister fest. Die Vernetzung von Kompetenzträgern aus beiden Technologiefeldern fördere das Hessische Wirtschaftsministerium daher konsequent, beispielsweise mit der zweiten bundesweiten Veranstaltung der Reihe "NanoEnergie – Nano- und Materialtechnologien für die Energieversorgung der Zukunft" am 11. September 2008 in Hanau, die vor allem hochaktuelle Themen wie Photovoltaik, Solarthermie und Energiespeicherung aufgreife. Nähere Informationen zur Veranstaltung im September stehen im Internet unter www.hessen-nanotech.de/nanoenergie bereit.
Die Broschüre "Einsatz von Nanotechnologien im Energiesektor" ist ab sofort als Band 9 der Schriftenreihe Hessen-Nanotech des Hessischen Wirtschaftsministeriums kostenlos beim Projektträger HA Hessen Agentur GmbH, Aktionslinie Hessen-Nanotech, Abraham-Lincoln-Str. 38-42, 65189 Wiesbaden, Fax 0611 / 774-8620 erhältlich oder kann unter www.hessen-nanotech.de/veroeffentlichungen heruntergeladen werden.
Anhand konkreter Beispiele aus Hessen werde die erfolgreiche wirtschaftliche Umsetzung von Nano- und Materialforschung in innovativen Energietechnologien aufgezeigt, so der Minister. Das Spektrum reiche von leistungsfähigen Akkus, die Elektroautos erst attraktiv machen, Wasserstoff-Speichermaterialien oder Werkstoffen für Brennstoffzellen, stabileren Materialien für Windkraftanlagen, wärmedämmenden Baustoffen, Verbesserungen bei Solaranlagen oder Beleuchtungen bis hin zu Beschichtungen für Turbinen oder Motoren, die zu besseren Wirkungsgraden führen.
"Bezahlbare Energie und der Schutz des Klimas gehören zu den herausragenden Themen unserer Zeit", betonte Rhiel. "In kaum einem anderen Bereich werden so dringend bahnbrechende Innovationen benötigt. Häufig sind es Nano- und Materialtechnologien, die entscheidend dazu beitragen, bestehende Systeme zu verbessern und neue Lösungen zu entwickeln. Dies gilt insbesondere für die Vermeidung von Treibhausgasen bei Gewinnung, Speicherung, Transport und Nutzung von Energie. Die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch insbesondere in der Energieversorgung ist deshalb eine der bedeutendsten globalen Herausforderungen, der sich die Menschheit stellen muss. Dies kann nur durch eine dramatische Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Reduzierung des Konsums ressourcenintensiver Güter gelingen. Obwohl Deutschland und Europa nur begrenzte Einflussmöglichkeiten auf die globalen CO2-Emissionen haben, können wir aufgrund unserer Wirtschaftsstruktur, insbesondere als Exportweltmeister im Maschinenbau, der Motor für eine solche nachhaltige Innovationsstrategie sein."
Hessen und Deutschland seien weltweit auf dem Gebiet der Nanotechnologien und Energietechniken, insbesondere auch auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, führend, stellte der Minister fest. Die Vernetzung von Kompetenzträgern aus beiden Technologiefeldern fördere das Hessische Wirtschaftsministerium daher konsequent, beispielsweise mit der zweiten bundesweiten Veranstaltung der Reihe "NanoEnergie – Nano- und Materialtechnologien für die Energieversorgung der Zukunft" am 11. September 2008 in Hanau, die vor allem hochaktuelle Themen wie Photovoltaik, Solarthermie und Energiespeicherung aufgreife. Nähere Informationen zur Veranstaltung im September stehen im Internet unter www.hessen-nanotech.de/nanoenergie bereit.
Die Broschüre "Einsatz von Nanotechnologien im Energiesektor" ist ab sofort als Band 9 der Schriftenreihe Hessen-Nanotech des Hessischen Wirtschaftsministeriums kostenlos beim Projektträger HA Hessen Agentur GmbH, Aktionslinie Hessen-Nanotech, Abraham-Lincoln-Str. 38-42, 65189 Wiesbaden, Fax 0611 / 774-8620 erhältlich oder kann unter www.hessen-nanotech.de/veroeffentlichungen heruntergeladen werden.
Pressemeldung vom 17.06.2008
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL),
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