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HMWVL, 15.10.2009

Posch: "Mehr mit Weniger - Hessen Vorreiter bei Erschließung der Nanotechnologie für höhere Materialeffizienz " / IHK-Tagung am 18. November in Gießen-Friedberg: Vorstellung der neuen Broschüre "Materialeffizienz durch Nanotechnologie und neue Werkstoffe"

Die Schonung der Rohstoff- und Energieressourcen und die damit verbundene Vermeidung klimaschädlicher Emission gelten als größte Herausforderung unserer Zeit. Der Beitrag, den Unternehmen dazu leisten können, ist erheblich, zumal sich materialeffizientes Wirtschaften gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten besonders lohnt. Die Materialkosten stellen für produzierende Unternehmen den größten Kostenblock dar - noch vor den Lohn- und Energiekosten. Mit einer neuen Broschüre der Aktionslinie Hessen-Nanotech gibt das Hessische Wirtschaftsministerium Anregungen, die Einsparpotenziale im Materialbereich durch den Einsatz von Nanotechnologie und neuen Werkstoffen zu nutzen. Der Leitfaden wird anlässlich der "Material- und Kosteneffizienz durch den Einsatz von Bionik" der IHK-Innovationsberatung Hessen am 18. November an der Fachhochschule Gießen-Friedberg der Öffentlichkeit vorgestellt.

Posch: "Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen frühzeitig über die Möglichkeiten zu informieren, die diese fortschrittlichen Technologien bieten". Die von zwei Fraunhofer Instituten erarbeitete Broschüre, die nun im Rahmen der Schriftenreihe der Aktionslinie Hessen-Nanotech erscheint, ist eine der ersten Publikationen überhaupt, die das neue Wissen für Unternehmen aufschließt. Damit sollen die Betriebe an diesen neuen Entwicklungen teilhaben und ihre internationale Wettbewerbsposition in der ressourcenschonenden Produktion stärken können. "Zusammen mit unseren Aktivitäten zum sogenannten Produktionsintegrierten Umweltschutz, kurz PIUS genannt, bieten wir vor allem kleinen und mittleren Unternehmen konkrete Ansatzpunkte, um Material und Kosten einzusparen", sagte der Minister.

Die Nanotechnologie und neue, innovative Werkstoffe machen zunehmend Lösungen möglich, mit denen produzierende Unternehmen ihren Materialeinsatz im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf intelligente Weise reduzieren können. "Beispielsweise lassen sich dank raffinierter Beschichtungen oder Materialien Fortschritte im Leichtbau, in der Fügetechnik, der Materialbearbeitung oder bei der Funktionalisierung von Oberflächen erzielen, die bis vor einem Jahrzehnt noch kaum vorstellbar waren", so Alexander Bracht, Leiter der Aktionslinie Hessen-Nanotech.

Die 60 Seiten starke Broschüre "Materialeffizienz durch Nanotechnologie und neue Werkstoffe" gibt Anregungen und Beispiele, die bereits in die Praxis umgesetzt werden können. Das Heft mit der Bandnummer 14 der Schriftenreihe Hessen-Nanotech kann kostenlos unter www.hessen-nanotech.de/veroeffentlichungen als gedruckte Version bezogen oder heruntergeladen werden.

Die Aktionslinie Hessen-Nanotech (www.hessen-nanotech.de) ist eine Wirtschaftsförderungsmaßnahme des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Ihr Ziel ist die Vernetzung der etwa 80 im Bereich Nanowissenschaften in Hessen tätigen Arbeitsgruppen, der rund 150 hessischen Nanotechnologie-Unternehmen und der Anwender. Gleichzeitig stellt Hessen-Nanotech den Netzwerkknoten für die Nano- und Materialtechnologie bezogenen Zukunftsfelder der Oberflächentechnologie, der Mikrosystem­technologie und der Optischen Technologie in Hessen dar.

Informationen zur Tagung "Material- und Kosteneffizienz durch den Einsatz von Bionik" am 18.11.2009 von 14:00-18:00 Uhr an der Fachhochschule Gießen-Friedberg sind unter www.hessen-nanotech.de/veranstaltungen sowie http://itb-hessen.de/itb/veranstaltungen/2009/11/07208/index.html zu finden.




Pressemeldung vom 15.10.2009

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL),
Pressestelle, Kaiser-Friedrich-Ring 75, 65185 Wiesbaden.
Telefon: 0611/815-2020, Fax: 0611/815-2225.
E-mail: presse@hmwvl.hessen.de


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