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HMWVL, 02.09.2009

Veranstaltung "Nanotechnologie für den Katastrophenschutz"

"Die Nanotechnologie spielt für die hessische Wirtschaft und den Katastrophenschutz eine bedeutende Rolle. Die Sicherheitstechnik ist ein wichtiger Markt, der laut Schätzungen der OECD jährlich um sieben Prozent wächst. Gefragt sind High-Tech-Produkte, die wir in Hessen als Hochtechnologiestandort anbieten", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch am Mittwoch auf der Veranstaltung "Nanotechnologien für den Katastrophenschutz" im Hessischen Innenministerium in Wiesbaden. Saebisch weiter: "Den Katastrophenschützern bietet Nanotechnologie die Möglichkeit, sich mit dem bestmöglichen Material auszustatten und so Gefahren optimal gerüstet entgegen treten zu können".

Wie Nanotechnologie die Schutzbekleidung für Sicherheits- und Rettungskräfte optimieren kann, erklärte Boris Rhein, Staatssekretär im Hessischen Innenministerium: "Die Schutzbekleidung für unsere Feuerwehrleute muss feuerfest und hitzebeständig sein, gleichzeitig reißfest, schmutzabweisend und undurchlässig für gefährliche Substanzen. Sie soll aber auch atmungsaktiv sein und es den Einsatzkräften ermöglichen, sich frei bewegen zu können. Mit klassischen Werkstoffen kommt man bei dieser Fülle von Anforderungen schnell an Grenzen – die Nanotechnologie kann hier von Nutzen sein."

Ob stichsichere Westen, wasserreinigende Strohhalme, feuerfeste Schutzkleidung und Brandschutzglas in Gebäuden: Bei vielen Anwendungen, die in Krisensituationen helfen oder Notlagen vorbeugen, kommt Nanotechnologie zum Einsatz. Auf der Veranstaltung trafen sich Unternehmen aus Hessen und ganz Deutschland, um neue Produkte und Lösungen für den Katastrophenschutz zu präsentieren. Zahlreiche Brandinspektoren und Mitarbeiter im Katastrophenschutz aus hessischen Städten und Kreisen nutzten die Veranstaltung, um sich über die neuesten Ausrüstungen zu informieren. Anschließend hatten sie die Gelegenheit, das Hessische Krisenzentrum zu besichtigen.

Der Anspruch des Landes auf die Vorreiterrolle kommt nicht von ungefähr. Rund 150 Unternehmen und rund 80 Hochschularbeitsgruppen haben sich der Nanotechnologie verschrieben. Als Katalysator zwischen Forschung und Anwendung steht die Aktionslinie Hessen-Nanotech des Hessischen Wirtschaftsministeriums. Sie stellt ein ausgewogenes Informationsangebot bereit und vernetzt die verschiedenen Akteure.


Informationen zur Nanotechnologie und Fördermöglichkeiten über:
Aktionslinie Hessen-Nanotech, c/o HA Hessen Agentur GmbH
Abraham-Lincoln-Str. 38-42, 65189 Wiesbaden
Tel: 0611 / 774-8614, E-Mail: alexander.bracht@hessen-agentur.de
www.hessen-nanotech.de




Pressemeldung vom 02.09.2009

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL),
Pressestelle, Kaiser-Friedrich-Ring 75, 65185 Wiesbaden.
Telefon: 0611/815-2020, Fax: 0611/815-2225.
E-mail: presse@hmwvl.hessen.de


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