NanoNetzwerkHessen
Das Netzwerk zur Bündelung der hessischen Nanotechnologie-Kompetenz im Bereich Forschung & Entwicklung an den öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen Hessens
| Die hessischen Hochschulen und die hessische Landesregierung haben im Januar 2002 einen Hochschulpakt unterzeichnet, indem sich die Hochschulen u. a. verpflichtet haben, ihre Entwicklungsplanungen untereinander - und aufeinander - abzustimmen. Daraus ist als erstes greifbares Resultat das NanoNetzwerkHessen hervorgegangen. |
In einer Kooperationsvereinbarung, die die Präsidenten der Hochschulen am 09.03.2004 gemeinsam unterschrieben haben - und die sowohl die Unterstützung durch die Herren Minister Corts und Rhiel, aber auch der hessischen Politik insgesamt gefunden hat - wurde der Grundstein für dieses erste hessenweite Netzwerk der Wissenschaft gelegt.
Das Wissenschaftsnetzwerk soll insbesondere dazu dienen,
- die hessischen Aktivitäten in Forschung und Lehre inhaltlich abzustimmen,
- Geräte und Infrastruktur gemeinsam zu nutzen und
- unter der Bezeichnung "NanoNetzwerkHessen" gemeinsam öffentlich aufzutreten.
Die Umsetzung dieser Ziele wird durch eine gemeinsame Koordinierungsstelle unterstützt, die an der Universität Kassel eingerichtet ist. Getragen wird das NanoNetzwerkHessen durch die nachfolgenden auf dem Gebiet der Nanotechnologie forschenden Universitäten und Fachhochschulen:
Universitäten:
- Technische Universität Darmstadt
- Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
- Justus-Liebig-Universität Gießen
- Universität Kassel
- Philipps-Universität Marburg
Fachhochschulen:
- Hochschule Darmstadt
- FH Fulda
- FH Frankfurt am Main
- FH Gießen-Friedberg (Standort Gießen bzw. Friedberg)
- FH Wiesbaden
Eine Übersicht der an den hessischen Hochschulen und Fachhochschulen im Bereich der Nanowissenschaften und Nanotechnologie tätigen Gruppen und deren Arbeitsschwerpunkte finden Sie hier.
Im Bereich der Nanowissenschaft lassen sich zahlreiche Kooperationsfelder der hessischen Hochschulen identifizieren. Forscherinnen und Forscher aus den Disziplinen Physik, Chemie, Biologie, Pharmazie, Medizin, Materialwissenschaften und den verschiedensten Fächern der Ingenieur- und sogar Geisteswissenschaften arbeiten an hessischen Hochschulen auf Gebieten der Nanowissenschaft. Gerade diese Durchdringung klassischer Disziplinen verstärkt ganz wesentlich das Innovationspotenzial dieser Wissenschaft und bietet in Hessen ausgezeichnete Ausgangsbedingungen für eine Kooperation.
Die Technologien, die vertreten sind, sind breit gefächert und reichen von den nanostrukturierten Werkstoffen, Nanooptik über Nanomedizin, Nanomaterialchemie, Nanobiotechnologie bis hin zur Nanophotonik.
Das Netzwerk hat sich vorerst auf vier Leitprojekte verständigt:
- Nutzung des Synergiepotenzials für gemeinsame Forschungsanträge in EU-Programmen
- Etablierung einer International Graduate School for structured functional materials
- Nutzung des Netzwerkpotenzials für Forschungsanträge innerhalb der Nano-Förderinitiative des BMBF
- Aufbau eines leistungsfähigen Nano-Forums Wissenschaft-Wirtschaft und Initiierung kooperativer Transferprojekte.
Die Intensivierung des Wissenstransfers in die Wirtschaft und die gezielte Förderung von wissensintensiven Unternehmensgründungen im Bereich Nanotechnologie soll insbesondere die Generierung von Innovationen mit hohem Wertschöpfungspotenzial befördern. Bei diesen Aufgaben unterstützt das TechnologieTransferNetzwerk (TTN-Hessen) und die Aktionslinie Hessen-Nanotech.
Ansprechpartner:
NanoNetzwerk Hessen
c/o Universität Kassel
Dr. Beatrix Kohnke (Geschäftsführung), Christoph Schmidt (Projektmanagement)
Mönchebergstr. 19
34109 Kassel
Telefon: +49.(0)561.804-2219 oder -2018
Telefax: +49.(0)561.804-2226
E-Mail: management@nanonetzwerkhessen.de
Internet: www.nanonetzwerkhessen.de